Die Region Dunkelsteinerwald liegt geografisch im Dreieck zwischen St. Pölten, Krems und Melk. Die Nordwestgrenze der Region bildet die Wachau bzw. das Donautal. Im Osten und Süden fällt das Gebiet in sanften Ausläufern ins Alpenvorland ab.
Geologisch gesehen ist der Dunkelsteinerwald der südöstlichste Abschnitt des Böhmischen Massivs, der durch die Donau vom Waldviertel abgeschnitten wurde. Die Region umfasst insgesamt mit 204,92 km² und 10.566 EinwohnerInnen (Stand 1.1.2006) die sieben Gemeinden Bergern im Dunkelsteinerwald, Schönbühel-Aggsbach, Dunkelsteinerwald, Haunoldstein, Hafnerbach, Neidling und Karlstetten.
Die Lage im vorgenannten Städtedreieck bringt der Region große wirtschaftliche und funktionelle Vorteile. Besonders hervorzuheben ist die unmittelbare Erreichbarkeit von der Westautobahn (Anschlussstelle Loosdorf) aus südlicher Richtung sowie aus dem Westen (Anschlussstelle Melk).
Andererseits birgt die Zwischenstellung zwischen drei städtischen Agglomerationen und die Lage in drei verschiedenen politischen Bezirken auch Nachteile für die Region, die sich im Fehlen einer eigenen Regionsidentität, im Kaufkraft-, Wirtschafts- und Arbeitskräfteabfluss zum Teil schmerzlich auswirken und die der Grund für eine enge Zusammenarbeit der sieben Gemeinden sind.
Die sieben (früher acht) Gemeinden des Dunkelsteinerwaldes arbeiten seit 1999 im Rahmen der Kleinregion Arge Dunkelsteinerwald zusammen. Wesentliche Resultate dieses ersten Jahrzehnts gemeindeübergreifender Kooperation sind:
Homepage der Arge Dunkelsteinerwald